Die Schule

Erbaut wurden die Gebäude 1913 als Heim für hilfesbedürfte Männer und genutzt. Als ab 1934 die Nazis anfingen Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften systematisch zu schwächen, mußte der Orden Konkurs anmelden und das Heim schließen.

In den Kriegswirren erlangte die Anstalt einen sehr zweifelhaften Ruf. In der Kinderfachabteilung fanden sogenannte „Säuberungen“ an geistig behinderten Kindern und Jugendlichen statt. Es gibt Belege, die deutlich machen das zwischen 1939 und 1945 in der Anstalt insgesamt 554 geistig Behinderte und geistig Kranke, darunter 99 Kinder starben. 1963 wurde sie zur britischen Schule umgebaut und umfunktioniert, seit Abzug der Briten 1991 stehen die meisten Gebäude leer und warten auf eine neue Nutzung